Mittwoch, 30. Dezember 2009

Willkommen in der Schweiz

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BAZ-Online hat in einer Online Umfrage den besten Werbespot des Jahres auserkoren. Finde ich eine gute Wahl:






Donnerstag, 24. Dezember 2009

wenn Waffen schweigen

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Hier möchte ich auf ein Newsfeed aufmerksam machen, das ich sehr gerne habe, weil es mich immer wieder überrascht, und zwar ist es der Wikipedia-Artikel des Tages. Jeden Tag Wählt Wiki einen Artikel aus, der über irgend etwas zu berichten weiss. Manchmal hat es einen direkten Bezug zu diesem Tag, manchmal nicht.

Heute las ich den Artikel über den Weihnachtsfrieden im Ersten Weltkrieg im Jahr 1914.
Das hat mich gerade sehr beeindruckt. Da geben sich die Deutschen und die Briten bereits seit Monaten verbittert auf den Deckel. Doch am Weihnachtstag haben irgeindwie alle die Nase voll. Sie steigen aus den Schützengräben heraus, und erleben gemeinsam Weihnachten. Ich finde das etwas sehr schräges. Das widerspricht irgendwie jeder Logik, und trotzdem entspricht es irgendwie dem Wesen von uns Menschen.

Schliesslich - wie oft tun wir selbst so? Auch wenn wir nicht mit Kanonen und Gewehren aufeinander schiessen, gönnen wir einander doch oft nichts oder noch weniger. Und dann kommt irgend so ein Augenblick, in dem wir merken: "Hey, der andere ist ja auch ein Mensch...". Es muss ja nicht unbedingt an Weihnachten sein. Vielleicht ist es ein Schicksalsschlag in unserem Leben, vielleicht etwas, das uns in einem Gespräch aufgefallen ist, vielleicht eine Predigt die wir hören, ein Artikel den wir lesen, vielleicht eine Volksabstimmung die anders herauskam als von vielen erwartet. Irgendwie gibt es diese Momente einfach, die ziemlich deutlich zu uns sprechen, und uns die Welt von einer anderen Seite zeigen.

Weshalb Weihnachten? - Um dies zu entdecken: Der andere ist auch ein Mensch? Gewiss! Denn genau das wollte Gott. Er wurde Mensch, um uns zu begegnen und uns zu sehen und zu sagen: Das sind auch Menschen! aber er kam auch, damit wir selber sehen können: Gott ist auch ein Mensch! Er wurde genau so wie wir.

Jesus sagte, er sei nicht gekommen, um Frieden in die Welt zu bringen (Mt 10,34) und trotzdem möchte er, dass wir Friedensstifter sind (Mt 5,9). Wenn wir an ihn denken, müssen wir auch daran denken, dass er eigentlich nichts anderes gewollt hätte, als dass wir Menschen in Frieden leben. Aber er lernte das menschliche Leben zu gut kennen, als dass er uns der Illusion überlassen hätte, wir würden nun plötzlich den Weltfrieden zustande bringen. Die Welt - und die anderen Menschen - durch seine Augen sehen zu lernen, das wäre Frieden pur. Und trotzdem kriegen wir das selten wirklich hin. Und auch der Waffenstillstand im ersten Weltkrieg endete nach Weihnachten wieder, die Truppen stiegen wieder in ihre Gräben hinab, und feuerten wieder drauflos. Eigentlich tragisch - und trotzdem eben sehr menschlich.


Montag, 14. Dezember 2009

U2 3D

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WOW!!!!

Gestern sah ich im IMAX Luzern den Film U2 3D.
Eigentlich ist das bloss ein Film-Mitschnitt eines Rockkonzerts. Aber was für einer! Das ganze Konzert wurde mit der neusten 3D-Technologie aufgenommen und zu einem Spektakulären Kinoerlebnis verarbeitet. Das ganze im IMAX-Format auf einer 500m2 grossen Leinwand und mit 22'000 Watt Surround-Sound - da bist du definitiv mitten drin. So nah warst du sicher noch nie an Bono & co. dran! einfach fantastisch.





Samstag, 12. Dezember 2009

Jackie Worship

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Die neue CD von Jackie Leuenberger ist vor kurzem herausgekommen. Im Unterschied zu den beiden Vorgänger-Produktionen ("Gib mir e Minute" und "Südhang") ist dies eine Worship-CD.
Und: worship@clz wird definitiv erwachsen. Nach "Überzügt" von Dän Zeltner ist dies nun die zweite Solo-Produktion aus dem Kreis der Burgdorfer Worshipper, die vor einem knappen Jahrzehnt die Schweiz mit ihrer ersten Mundart-Worship-Produktion überraschten. Der Sound lässt sich hören. Wenn sich die Musik auch grundsätzlich an der internationalen Worship-Szene orientiert, kann man gewiss sagen, dass sich in der Schweiz eine eigenständige Lobpreiskultur bildet. Das freut!

Die CD von Jackie begeistert mich. Man merkt den Songs an, dass sie von einer Frau kommen, die sich wirklich darum bemüht, den Weg mit Gott zu gehen. "Chönig vo mim Härz", das ist die Kernaussage. Ein König hat Macht, Pläne, Diener, Überblick und Einblick. Und trotz all der Grösse ist es ein König, den man ins Herz schliesst, und der unser Herz erobert. Durch ihn sind wir Diener, aber gleichzeitig auch Teilhaber an seinen Plänen, autorisierte seiner Macht und ausgerüstet durch seine grosse Kraft. Die Texte auf dieser CD sprechen diese Grösse aus, gleichzeitig aber auch die Spannung, in der ein Mensch steht, der sich auf ein Leben mit diesem König der Herzen einlässt. Sie zeigen, dass die Identität, die wir durch diesen König haben können letzten Endes das ist, was uns durch die Stürme des Lebens durchträgt.

Die Musik wurde von Matthias Heimlicher produziert. Dieser Mann schafft es, ein Meisterwerk nach dem anderen zu erzeugen. Der Sound ist gleichzeitig vielschichtig und trotzdem sehr transparent. Dass sich Jackie bei dieser CD entschieden hat, ihre Live-Band ins Studio mitzunehmen finde ich sehr stark. Das erzeugt eine sehr gute Atmosphäre. Die Arrangements klingen unkompliziert und direkt - der Sound ist dadurch sehr nahe am Live-Erlebnis. Damit fühlt man sich beim hören mitten drin.
Von gefühlvollen Balladen ("Chönig vo mim Härz", "vor em Chrütz", "Lebändige Gott", "La nis la gseh", "Merci") über eingängigen Pop-Worship ("Üse Vater im Himmel", "Offni Tür", "Di allei") zu fetten Rocksongs ("O-oo", "Eine het sys Läbe gä", "I gloube dra") und dem Cover "Solang i läbe hie" ("testify") deckt die CD ein breites Spektrum ab.
Besonders beeindruckt hat mich die völlig neue Idee, mit der der Klassiker "Chönig vo mim Härz" arrangiert wurde. Der Song wird hauptsächlich von sehr schön produzierten Gitarrensounds getragen (Tom Lane), die zu einem Stereo-Gesamtbild zusammengesetzt sind, dass man sich beim hören mitten in die Musiker hinein gestellt glaubt. Dazu kommt bescheidene Percussion, aufs Schlagzeug wurde völlig verzichtet. Ich finde das sehr gelungen. Der Song, hat sehr viele schweizer Christen zutiefst bewegt, wurde in vielen Gemeinden gesungen. Dem muss eine Neuproduktion gerecht werden. Und sie wird es. Sie bringt das Lied neu in die Wohnzimmer, in die Autos, auf die iPhones und lässt uns mitten drin stehen - im Thronsaal des Königs, der uns beim Namen ruft, mit dem wir niemals daneben liegen, der unsere Stärke ist, wenn wir nicht mehr weiter können.

Jackie ist gewiss eine Trendsetterin in der Schweizer Mundartworshipszene. sie schreibt nicht nur eingängige Ohrwürmer und gefühlvolle Hühnerhaut-Balladen, sondern bringt auch sehr lebensnahe Texte, die zeigen, dass es heute wichtig und auch möglich ist, das Leben von der biblischen Botschaft her zu definieren.
Was mich besonders freut ist allerdings, dass sie nicht alleine ist. Immer mehr Songwriter und Lobpreisleiter tauchen in der Schweiz auf, die beginnen, wirklich gute Lobpreismusik zu machen. Wir sind längst nicht mehr einfach nur von Amerika, England, Australien und auch nicht von Deutschland abhängig, wenn wir gute Songs suchen, um unserem Gott die Ehre zu geben. Die Schweiz braucht das! Und sie entdeckt es langsam...



Mittwoch, 9. Dezember 2009

Xavier Naidoo

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Ein wertvoller Hinweis:

Radio Kanal K strahlt zwei einstündige Sendungen mit Musik und Interview von Xavier Naidoo aus. Das Interview hat Roli Streit (vom EGW-Jugend-Team) gemacht und auch die ganze Sendung zusammengestellt.

die Sendung läuft am
  • 19. Dezember um 18h-19h (Teil 1)
  • 31. Dezember um 22h-23h (Teil 2)

klick dich doch in den Livestream von Kanal K ein:

Samstag, 5. Dezember 2009

Feuer...

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"Ich schaue mir lieber ein gutes Feuer im Kamin an als irgendeinen Blödsinn im Fernsehen."